Ich nehme eine Auszeit

Quelle: www.facebook.com Gruppe: Sprüche die zu Herzen gehen

Das neue Jahr ist zwar schon fast 2 Monate alt, aber meine Vorsätze für 2026 gelten immer noch. Unter anderem der in dem Bild oben zitierte. Ist zwar nicht original von mir, stehe ich aber voll dahinter. 2016 – und vermutlich noch länger – will ich mich um mein Wohlergehen kümmern.

Das ist manchmal leichter gesagt als getan, denn der Start ins neue Jahr war durchaus nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Seit Beginn des Jahres gibt/gab es 3 große Stressfaktoren für meinen Seelenfrieden:

  1. Meine zwei Augenoperationen
  2. Meine Auto-Situation
  3. Das Wetter

Jetzt, Ende Februar, zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab, aber ich brauche jetzt Zeit für mich, um wieder in mein stabiles Gleichgewicht zu kommen. Dazu dient auch dieser Blog, in dem ich mir die belastenden Einzelheiten von der Seele schreiben kann.

1. Meine zwei Augenoperationen

Seit Jahren schiebe ich sie vor mir her, Ende 2025 habe ich beschlossen, die Operation durchführen zu lassen. Diagnose war: Grauer Star, der ja bekanntlich nach und nach die Seh-Qualität verschlechtert. Die Operation, bei der eine neue Linse ins Auge eingesetzt wird, ist schnell und harmlos, war auch alles kein Problem.

Ein Problem für mich waren nur die gefühlt 1000 Arzttermine. Leider habe ich eine selbst-diagnostizierte Wartezimmer-Allergie, musste aber Stunden in den Arztpraxen sitzen, bis ich mal endlich an der Reihe war mit der Behandlung. Das hat mich an den Rand des Zusammenbruchs gebracht…

Zum Glück sind die Behandlungen jetzt beendet und mein Plan ist, dieses Jahr keine Arztpraxis mehr aufzusuchen. 🙂

2. VW-Bus Otto ist kollabiert

Zu dem Arzt-Stress kam noch der Auto-Stress. Anfang Februar beschloss mein VW Oldtimer Bus Otto, dass er genug gefahren ist. Auf der Autobahn zwischen Oldenburg und Bremen gab er seinen Geist auf. Der Pannendienst schleppte ihn in eine Werkstatt, deren Meister die Reparaturkosten im mittleren 4-stelligen Bereich bezifferte, so 2 – 3 Tausend. Das wollte ich nicht mehr in den Wagen investieren, weil der nächste Schaden bestimmt gekommen wäre.

Also kaufte ich kurzentschlossen einen neuen gebrauchten Dacia Sandero. Aber die vielen Wege und Gedanken hin und her, bis der neue Wagen vor der Tür stand, waren zu dem Augen-Stress doch sehr belastend. Der Auto-Händler aus Hemmoor (Oste-Automobile) war zum Glück sehr hilfreich und entgegenkommend: Er stellte mir den Dacia angemeldet und mit neuer HU vor die Haustür und nahm sogar meinen VW ungesehen in Zahlung, inklusive Selbstabholung in Delmenhorst. Dennoch waren das zwei sehr hektische (und teure) Wochen.

3. Mistwetter

Dritter Stressfaktor war schlicht und ergreifend das Wetter. Ich mag diese dauerhafte Kälte und die permanente Dunkelheit im Winter einfach nicht. Und die zog sich quasi von Januar bis gestern durch. Es ist mir zu kalt. Autofahren auf Eis und Schnee macht keinen Spaß. Jades Jahr überlege ich, ob ich den Winter lieber im Süden verbringen soll. Bisher konnte ich mich aber nicht dazu aufraffen, weil mir dann mein soziales Umfeld fehlt, das mir auch wichtig ist.

Fazit

Der Start in dieses Jahr war also nicht erfreulich. Deswegen habe ich jetzt beschlossen, wieder auf die positive Bahn zu kommen. Wie oben im Bild gesagt: „Ich habe beschlossen, 2026 einfach glücklich zu werden.“

Nicht perfekt – bin und war ich nie. Ich stehe zu meinen Schwächen und Fehlern

Nicht reich – ich hab genug Geld für ein sorgenfreies Leben. Das genügt mir vollauf.

Nicht beliebt – was andere von mir denken, ist mir egal. Es gibt nur eine Handvoll Menschen, deren Meinung mir wirklich ist. Die paar wissen, wer gemeint ist.

Und so reichen mir kleine Dinge, die Nähe von mir wichtigen Menschen und endlich einmal abschalten, um endlich zufrieden ins Jahr 2026 starten zu können. Zum Abschalten werde ich morgen erst einmal ein paar Tage verreisen. Vermutlich nach Dresden – aber Pläne einhalten war noch nie meine Stärke…

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