Mein Programm Zauber?Kinder! (Teil 2)

Treffer!

Heute stelle ich den Rest meines Programm „Zauber?Kinder!“ vor, das ich immer noch mit großer Begeisterung spiele. Es hat sich einfach bewährt – und zum Glück wachsen ja immer neue Kinder heran, die es noch nicht kennen. 🙂

  1. Treffer! ist ein Händlerkunststück, das ich sehr gerne vorführe. Ich suche dafür immer ein „mutiges“ Kind, denn es muss erst „alleine zaubern, weil ich gerade Pause habe“, dann ein rotes Tuch aus der Luft greifen und später das rote Tuch mit einer Korkenpistole in einen Apfel schießen (siehe Foto oben). Das Kunststück macht das Kind zum Star, hat gleich zwei Zauber-Effekte (Tuch erscheint und Tuch landet im Apfel) und bietet tolle Möglichkeiten für Gags und Spaß am Rande.
  2. Bei Joros Grandiose Münzenwanderung liebe ich die Möglichkeit, auch einmal ein kleines Kind mitmachen zu lassen. Es muss nichts weiter können als einen roten Beutel zu halten – und trotzdem ist es „verantwortlich“ für den Zauber! Kurzform: Kind und Künstler halten einen Stoffbeutel in der Hand, in dem des Kindes sind 6 Münzen, in dem anderen ist ein leeres Glas – alles sauber gezeigt. Das Kind „schickt 2 Münzen auf die Reise in den anderen Beutel“, die dort klirrend ankommen. Trara! 2 Münzen hier und nur noch 4 dort. „Jasmin hat für euch gezaubert!“
  3. Die Tuchwanderung ist technisch einfach, aber sehr wirkungsvoll und wieder zaubert das Kind. Zwei Tücher werden von einer Zuschauerin mit zwei einfachen Schleifenknoten verknotet, aus denen sehr leicht ein Schiebeknoten gemacht werden kann. Das Kind soll die Knoten wegzaubern, macht das immer viel zu früh… Böser Künstler, der einfach den Knoten aufschiebt. Schließlich werden ganz viele Knoten in die Tücher geschlagen, meistens etwa 5 – 10 und die Tücher kommen in meinen „neuen Zauberhut“ (=Changierbeutel). Mit großem Brimbamborium lässt das Kind die Knoten verschwinden und zeigt die zwei einzelnen Tücher.
  4. Den Höhepunkt bildet dann der Schwiegermuttertrick von Alfred Kellerhof. Er wird als das schwierigste Kunststück der Welt angekündigt, „das noch nie geklappt hat. Aber ihr seid so gut, dass ihr das bestimmt schafft!“ Und dann zaubern wir mit Hilfe einer Rakete tatsächlich das bunte Tuch zwischen die beiden anderen, die zuvor miteinander verknotet wurden! Alfred sei Dank. Größten Spaß haben ich und die anwesenden Eltern übrigens dabei immer, wenn ich die Kinder auffordere, vorsichtshalber ihre Helme aufzusetzen, wenn die Rakete startet. Ich mache das vor und setze den imaginären Helm mit zwei Händen auf den Kopf – und alle Kinder machen mit. Immer!
  5. Zum Abschluss erscheint auf einer leer gezeigten (Mental)Tafel das Wort Ende. Die dafür nötigen Buchstaben haben die Kinder zuvor in die Luft „gedacht“, ich habe sie gegriffen und an die Tafel geworfen. Angeblich lernen Kinder so in der Schule schreiben und lesen. Das hat mir allerdings noch nie jemand geglaubt…

Und weil dort steht „Ende“, mus ich sofort mit dem Programm aufhören, weil ich“sonst großen Ärger mit dem Zaubereiministerium bekomme.“ Ich bedanke mich bei den Kindern und verbeuge mich. Das führt meistens zu Applaus und alle wissen: „Das war“s für heute!“

Wenn du noch Fragen hast, schreib mir gerne eine Nachricht an volkmar.karsten(at)t-online.de oder einen Kommentar.

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