
Das Jahr 2026 ist schon 9 Tage alt – es ist also allerhöchste Zeit, dass ich meine Pläne für das neue Jahr fasse. Ich rede bewusst nicht von „Vorsätzen“. Ich muss weder mir noch sonst irgendjemand etwas beweisen oder gut aussehen oder irgend etwas. Ich muss gar nichts. Ich habe ein erfülltes und erfolgreiches Privat-, Hobby- und Berufsleben hinter mir. Mit allem bin ich rückblickend sehr zufrieden und würde tatsächlich das Meiste genau so noch einmal machen, wenn ich wieder von vorne anfangen müsste.
Muss ich aber nicht. Ich kann völlig tiefenentspannt in die Zukunft blicken und mein Leben so gestalten, wie ich möchte (siehe Foto rechts – das trifft es ziemlich genau!). Darüber bin ich sehr glücklich, dafür bin ich dankbar und damit bin ich zufrieden.
Und deshalb fasse ich keine Vorsätze, die engen mich nur unnötig ein. Aber natürlich habe ich Pläne. Pläne sind für mich Absichtserklärungen, die ich so durchführen, sie aber auch einfach ändern, erweitern oder canceln kann. Dann gibt es eben einen neuen Plan. Wie bei der Bundesbahn oder Lufthansa. Geplanter Zug/Flug kommt nicht? Dann kommt eben ein anderer.
Was ich 2026 tun möchte

- In diesem Jahr möchte ich unbedingt meine längere Campingtour mit Otto machen. Das wird höchste Zeit, denn er muss im Oktober zum TÜV. Also reise ich vorher, nicht dass eine teure Reparatur einen Keil zwischen uns treibt. Zurzeit läuft Otto wie geschmiert bei Wind und Wetter. Angedacht ist ab etwa Mai 1- 2 Monate durch Europas warmen Süden zu reisen.
- In meinem Körper sind die ersten Ersatzteile nötig. Die Augen lassen nach – grauer Star. Bereits jetzt im Januar wird daher mein linkes Auge operiert, etwas später dann das rechte. Ich gehe davon aus, dass ich dann wieder sehen kann wie ein Luchs und eine Brille nur noch zum Lesen benötige.
Die weiteren Körperteile funktionieren noch ganz gut, mit etwas bewussterem Essen und etwas mehr Bewegung will ich die grenzwertigen Werte von Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin usw, also die Gesellschaftskrankheiten, im Schach halten oder möglichst etwas verbessern. Vielleicht sollte ich nicht mehr ganz so oft mit meinen Sport-Jungs zu Mecces gehen… - Mein ehrenamtliches Engagement für unsere Fußballjugend möchte ich fortsetzen. Es ist eine lohnenswerte Aufgabe, mehr als 300 Kindern Woche für Woche das Fußballspielen zu ermöglichen. Das macht denen Spaß und in unserem Multi-Kulti-Stadtteil ist das auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.
Aufgaben für unseren Vorstand oder den Bremer Fußball Verband will ich hingegen nicht mehr wahrnehmen. Wie ich hier berichtet habe, sind mir deren Gepflogenheiten komplett unverständlich und sie ärgern mich. Und mich über etwa zu ärgern habe ich nicht mehr nötig. Das hatte ich früher im Beruf ausreichend – brauch ich nicht mehr. 🙂 - Und so will ich 2026 in erster Linie an mich denken und das tun, was mir gefällt. Ich bin finanziell und persönlich unabhängig, habe also keinerlei Verpflichtungen. Ich kann tun und lassen, was ich möchte und mich mit den Personen umgeben, die mir gut tun: Meine Familie in der Nähe von Oldenburg, mein zwangsadoptierter Enkel, unsere Fußballbande.
- Und alles, was mir nicht gefällt und nicht gut tut, lasse ich einfach. So habe ich gestern eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier abgesagt. Ich fühle mich einfach in einer kleinen Feier im privaten Rahmen nicht wohl, auch nicht bei größeren Feiern, in denen es formal zugeht mit festen Zeiten für Essen, Reden und geselligen Smalltalk. Da fühle ich mich eingeengt. Also meide ich solche Veranstaltungen und gehe lieber auf den Sportplatz. Und wenn es mir nicht mehr gefällt, gehe ich einfach nach Hause oder woanders hin. Volkmar first, sozusagen. (Wobei ich jede Nähe zu dem orangefarbenen Pausenclown in den USA weit von mir weise. Aber das ist ein anderes Thema.)
Nur der Wechsel ist konstant
So weit also meine Pläne für dieses Jahr. Ziemlich wenig, wie man sieht. Und tatsächlich habe ich eigentlich vor, mich sorglos durch mein Leben treiben zu lassen und immer das zu tun, was mir gerade gefällt. Und wo ich kann, möchte ich meiner Umgebung im Alltag helfen und unterstützen, wo Hilfe benötigt wird.
Ich glaube, mit dieser Grundeinstellung wird es ein gesundes, frohes und glückliches Jahr 2026.

Frohes neues Jahr lieber Volkmar! Mach das genau so wie du es geschrieben hast…
Ganz liebe Grüße…Tina