Trickbeschreibung: Out of this Footballplace

oder wie man einen Klassiker für Kinder zelebriert und darüber hinaus bekannte Probleme/Fragen eliminiert

von BeLu (Bernhard Luksch)

Jeder von uns kennt sicherlich den Kartenklassiker „Out of this World“. Zugegeben ein wirklich gutes, wirkungsvolles und zugleich leicht vorzuführendes Wunder. Wenn nicht sogar das beste Kartenkunststück überhaupt.

Nun wollte ich dieses Kunststück auch gern einmal vor Kindern vorführen, da es ein hohes Maß an Interaktion bietet. Jedoch nicht mit normalen Spielkarten. Schnell war die Idee geboren, dass ich von einem Fußballspiel berichte, welches ich als Kind selber erlebt habe(n könnte). Nicht als Mitspieler, sondern als Schiedsrichter, da ich selber zwei linke Füße habe. Als Schiri hatte ich natürlich auch die Aufgabe rote und gelbe Karten zu verteilen.

Ich führe das Kunststück sowohl Close Up als auch Stand Up vor. Für die Stand Up Vorführung habe ich mir 12 gelbe und 12 rote große Karten angefertigt. Als besonderen Gag und um die Geschichte etwas anschaulicher zu machen, habe ich dazu noch 10 große Karten der damaligen Mitspieler angefertigt. Das Kunststück präsentiere ich auf einem Stativ mit drei Reihen.

Bei meiner Beschreibung gehe ich einmal davon aus, dass Du mit der Tricktechnik von Out of this World vertraut bist.

Das Ganze läuft folgendermaßen ab:

„Warum bin ich eigentlich Zauberer geworden? Nun, weil ich kein Fußball spielen kann. Sonst hätte ich wahrscheinlich eine großartige Karriere als Fußballer… bestimmt schon hinter mir.

Dafür durfte ich als Kind, wenn meine Kumpels mal wieder Fußball spielen wollten, immer den Schiedsrichter geben. Ich erinnere mich übrigens noch an ein Spiel, da hat es nur so rote und gelbe Karten gehagelt. Natürlich waren wir noch Kinder und eine rote Karte bedeutete damals keine Sperre, sondern nur das Aus in der jeweiligen Halbzeit. Danach durfte man wieder mitspielen.

Ich darf Euch meine Kumpels mal vorstellen: Da haben wir den Rudi, den…“

Die Spieler werden einzeln vorgestellt.

Natürlich habe ich auch die roten und die gelben Karten dabei.“

Es wird eine Reihe für die gelben und eine Reihe für die roten Karten eröffnet.

„Liebe Kinder! Ich glaube, dass gerade Ihr als Kinder meine damaligen Freunde sicherlich gut einschätzen könnt und genau wisst, wer was für eine Karte bekommen hat. Beginnen wir mit der ersten Halbzeit. Was meint Ihr? Was ist das wohl für eine Karte, die der Rudi bekommen hat?“

Es folgt nun der erste Durchgang, bei dem die Spieler noch einmal der Reihe nach gezeigt werden. Zu jeden Spieler wird die Rückseite einer Farbkarte gezeigt, ohne das die Kinder sehen können, um welche Farbe es sich handelt. Sie sollen also raten. Die Karten werden dann nach den Anweisungen der Kinder in der jeweiligen Reihe (rot oder gelb) mit der Rückseite nach oben zugeordnet. Die Präsentation mit den Fußballspielern hat übrigens den Vorteil, dass ich nicht schauen muss wann der Wechsel (Tricktechnik) zu erfolgen hat. Ich kann mich voll und ganz auf die Präsentation konzentrieren. Ist für jeden Spieler eine Karte zugeordnet worden, beginnt der Wechsel und somit die zweite Halbzeit (zweiter Durchgang).

Und damit eliminieren wir auch gleich die Frage nach dem „Warum“. Warum muss bei der klassischen Out of this World Routine eine Wechsel stattfinden?

Hier haben wir die Erklärung dafür: Beim Fußball werden in der Halbzeit immer die Seiten gewechselt. Und genau das erkläre ich den Kindern auch in meiner Geschichte.

Der Rest dürfte Dir, lieber Leser, klar sein. Wenn die Karten zum Schluss umgedreht werden, liegen in der jeweiligen Halbzeit die roten und die gelben Karten in der korrekten Reihenfolge. Die Kinder haben alles richtig gemacht und bekommen – diesmal von mir – einen großen Applaus.

Das Kunststück ist mit ein und derselben Präsentation für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Mehr Informationen zu BeLu – Bernhard Luksch findest du hier: https://www.belu-entertainment.de

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