MZvD – Vorentscheid 2023

Nächste Woche ist es so weit. In Kevelaer findet die nächste Vorentscheidung des MZvD für die Deutschen Zaubermeisterschaften 2024 statt. Wer es schafft, sich auf Platz 1 – 3 zu qualifizieren, darf im kommenden Jahr an der Meisterschaft in Lübeck teilnehmen.

Sicher ein lohnendes Ziel, denn schon die Teilnahme an der Vorentscheidung führt dazu, dass die eigene künstlerische Leistung reflektiert wird. Oder sogar ein neues, kreatives Programm entsteht. Und eine gewonnen Magica lässt sich selbstverständlich auch geschäftlich gut vermarkten. Ein Titel in der Vita macht sich gut.

Wettbewerb Zauberkunst für Kinder

Mich interessiert in erster Linie der Wettbewerb Zauberkunst für Kinder. Leider wird er auch dieses Mal wieder außerhalb des eigentlichen Kongresses durchgeführt. Kongress-Eröffnung: Donnerstag, 14.00 Uhr. Wettbewerb Zauberkunst für Kinder: 10.00 Uhr.

Ist wohl doch nicht so wichtig, dass es im Kongress liegen muss. Warum zieht man nicht einen der 4 Teile „Allgemeine Magie“ vor? Am Freitag sind keine Ferien, da könnte man also durchaus Kinder aus Kitas und Schulen besorgen. Und es heißt auch nicht mehr Zauberkunst für Kinder, wie noch in Fürstenfeldbruck, wieder „Kinderzauberei“. Was für mich klingt wie „Kinderkram“. Aber gut. Man kann nicht alles haben.

Schade nur, dass mich das erneut zwingt, eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen. Wenn ich um 10 Uhr die Vorstellung sehen will, muss ich schon am Mittwoch anreisen. Aber was tut man nicht alles für den MZvD und seine Magica.

Wer sich für den Wettbewerb angemeldet hat, wurde bisher leider noch nicht veröffentlicht. Finde ich schade. Mich würde schon interessieren, ob es neue, frische Gesichter sind oder doch einige, die in der Szene schon etabliert sind. Und ganz ehrlich: Ich finde auch, dass eine Woche vor dem Start alle Teilnehmer*innen schon veröffentlicht werden sollten. Auch für die anderen Wettbewerbe.

Ich würde mir bei 4 Tagen prallgefülltem Programm wünschen, dass ich mit zeitlich etwas gezielter vorbereiten könnte. Nicht unbedingt bei der Zauberkunst für Kinder, die guck ich mir komplett an, aber bei dem Rest, der mich weniger interessiert.

Meine Hoffnungen und Erwartungen

Ich wünsche mir also neue Gesichter, und meine zweite Hoffnung ist: Es sollte nicht so viel technik-abhängige Kunststücke geben. Für mich ist Zauberkunst zum großen Teil Handarbeit und der Umgang mit dem Publikum. Ich sag’s mal platt: Auf den Knopf drücken kann jeder Depp. Und das ist dann Zauberei, wenn man es im richtigen Moment macht?

Selbstverständlich gehe ich mit bestimmten Erwartungen zum Wettbewerb. Ich hoffe, dass es wieder neue kreative Ideen für die Zauberkunst für Kinder gibt. Vielleicht so etwas Thematisches wie die Müll-Nummer von Julian bei der letzten Magica. Die Idee fand ich cool, die Umsetzung allerdings nicht. Oder etwas mehr Verträumtes wie die von Sascha, die den 2. Platz belegte. Ebenfalls sehr schön, aber es sollten alle Tricks und die Technik funktionieren.

Ich würde mich daher freuen, wenn es wieder viel handgemachte Zauberkunst MIT den anwesenden Kindern geben würde. Die müssen es verstehen. Die müssen im Mittelpunkt der Show stehen. Die müssen Spaß haben und Staunen.

Ich bin gespannt und werde am kommenden Donnerstag meine Meinung zu den gezeigten Vorstellung hier veröffentlichen. Ich bitte die Jury, das dann NICHT zu lesen. Nicht, dass es heißt, ich hätte euch beeinflusst. 🙂

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