Wertung bei DM & Meine Urlaubstour

Heute veröffentliche ich gleich zwei Beiträge im Blog. Einen normalen, in dem ich meine Meinung zur Diskussion über die Wertung bei der Deutschen Meisterschaft im Zaubern kundtun möchte, und einen zweiten zu meiner Urlaubstour, die am Mittwoch startet. Ich hoffe, du freust dich darüber. 🙂

Kein 1. Sieger bei der Meisterschaft der Zauberkunst

Das gab es schon oft: Es findet eine Deutsche Meisterschaft im Zaubern statt, aber es gibt keinen ersten Sieger. Dafür gleich drei 2. Plätze. Komisch? Ist aber im MZvD so. Bei den Meisterschaften der Zauberkünstler genügt es nicht, der beste Zauberer zu sein um Meister zu werden. Vielmehr muss für einen ersten Platz auch noch eine bestimmte Punktzahl erreicht werden. Ca. 425 oder mehr der maximal möglichen 500, die die 5 Punktrichter vergeben.

Julian Button in Fürstenfeldbruck

Hört sich zunächst nach Unsinn an. In der Fußball Bundesliga ist es egal, wie viele Punkte der Tabellenführer am Ende der Saison hat. Wer die meisten Punkte hat ist Deutscher Meister – egal, ob das 59 oder die maximal möglichen 102 sind. Oder bei den Olympischen Spielen gewinnt derjenige den 1. Platz und die Goldmedaille, der am schnellsten gelaufen ist. Egal, mit welcher Zeit.

Beim Zaubern ist das eben anders. Warum eigentlich? Vermutlich möchte der MZvD damit die Qualität der Vorführungen sichern. Wer gewinnen will, muss die Qualitäts-Kriterien des Verbandes einhalten. Die sind ja im Vorfeld bekannt und jede Auftretende kann frei entscheiden, ob sie unter diesen Bedingungen am Wettbewerb teilnehmen möchte oder nicht.

Sieger mit einer schwachen Nummer? – Kaum möglich!

Im Extremfalle könnten sonst alle Teilnehmenden zauberisch schwache Nummern abliefern und trotzdem wird jemand Deutsche Zaubermeisterin. Die Mindestpunktzahl schließt das aus: Wer schlecht zaubern, kann keinen Titel gewinnen. Ob andererseits nur schwache Nummern jemals passieren würden, halte ich für ausgeschlossen. Denn schon mit der Qualifikation in den Vorentscheidungen wird das ausgeschlossen. Es würde m.E. genügen, dort eine bestimmte Punktzahl festzulegen, mit der man*frau sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Diese „Normsetzung“ wird im Sportbereich erfolgreich praktiziert. Nur wer die 100 M in 10,3 Sekunden läuft, darf zu den Olympischen Spielen fahren.

Meine Meinung daher: Bei den Titelkämpfen der Zauberer sollten in jeder Sparte die Qualifizierten wie bisher bewertet werden. Aber durch die erreichten Punktzahlen steht dann einfach fest, wer auf Platz 1, 2 oder 3 ist. So funktioniert es z.B. im Eiskunstlauf. Und mehrere Plätze 1, 2 oder 3 gibt es nur, wenn 2 Teilnehmer exakt die gleiche Punktzahl haben. Den Podestplatz dahinter gibt es dann eben nicht. Also z.B. 2 punktgleiche 1. Sieger und damit Meister, dafür keinen zweiten, aber einen dritten.

Magica – Inflation beenden

Mit dieser Regelung würde vielleicht auch die – in meinen Augen manchmal peinliche – Verschwendung von Magicas bei der Siegerehrung aufhören. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass fast alle Teilnehmer eine bekamen, weil es 7 zweite Plätze und 5 dritte Platz gab… Vom Sport her kenne ich es , dass es selbst bei 72 Teilnehmerinnen nur 3 Siegermedaillen gibt. Und das finde ich richtig.

Meine Urlaubstour 2022

Am kommenden Mittwoch starte ich in einen gut 2-wöchigen Urlaub. Wohin? Weiß ich noch nicht.

Tja, das ist nicht der erste Urlaub, den ich so plane. Für mich ist manchmal der Weg das Ziel. Klar ist, dass ich meinen Dacia Logan zu einem Mini-Camper umgebaut habe. Rückbank raus, dafür Holzunterlage und Matratze rein – fertig ist das Bett. Ein Zelt nehme ich auch mit, in dem ich mich tagsüber aufhalten kann. Übernachten werde ich auf Campingplätzen, jedenfalls so lange, wie ich es aushalte. Zur Not weiche ich auch mal in ein bequemes Hotelbett aus. 🙂

Die Reiseroute? Wer weiß das vorher schon…

So ausgerüstet fahre ich los in Richtung Süden – woanders hin geht es von Bremerhaven aus auch kaum. Erst hatte ich Südfrankreich als Ziel im Auge. Dann fiel mir ein, dass Deutschland auch sehr schön ist. Um das eine oder andere feste Ziel zu haben, habe ich auf Facebook gefragt, ob es in meinem Urlaubszeitraum 1. – 17.06. irgendwo in Deutschland öffentliche Zaubervorstellungen für Kinder stattfinden. Die will ich dann besuchen.

Inzwischen haben sich so 3 Orte und Termine ergeben, die ich ansteuern werde: Am 02.06. zaubert Volker Schmidt-Bäumler auf einem Schulfest in der Nähe von Speyer, am 4,.5. und 6.06. gibt es die „Schatzinsel“ von Jakob Mathias im Saarland zu sehen und am 12.06. tritt Uwe Sperlich im Hoftheater München auf. Ich werde – wenn nichts dazwischen kommt – dabei sein und für euch darüber berichten. Die zwei weiteren gemeldeten Termine von Hans-Jürgen Kellner und Fabian Rabe passen leider nicht in meinen Reise-Terminplan, bzw. überschneiden sich mit den anderen.

Mehr Termine gern gesehen

Falls mir noch jemand einen Termin für eine öffentliche Zaubershow für Kinder nennen kann – gerne her damit. Wenn es irgendwie geht, komme ich vorbei und sehe sie mir an. Außer den 3 genannten Zielen ist noch völlig offen, wohin ich sonst noch fahre.

Keine Zaubershow? – Weltkulturerbe!

An den Tagen, für die es keine Zaubershow gibt, verarbeite ich einen anderen Urlaubsplan. Schon seit einigen Jahren habe ich vor, alle UNESCO-Welterben in Deutschland zu besuchen. Mit der Umsetzung dieses Planes fange ich jetzt an. Insgesamt gibt es 51 Weltkulturerbe-Stätten in Deutschland. Da muss ich wohl später noch einmal in Urlaub fahren, um alle zu besuchen!

Falls mich während meiner Urlaubstour jemand treffen möchte, meldet euch. Vielleicht passt es. Ich bin unterwegs erreichbar und werde auch pro Woche einen Artikel im Blog veröffentlichen, wenn ich ein WLAN finde. Aber das sollte selbst in Deutschland inzwischen kein Problem mehr sein!

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